Post vom Amt

bamf
Bundesamt für Migrations- und Flüchtlinge 90461 Nürnberg

 

Herrn B.Sorgtbürger
via UnfertigeGedanken.de
Unbekannte Blogstr. 1

12345 Neuland

Ihre kleine Anfrage zu zukünftigen Zulassungsbedingungen
für Migranten, Flüchtlinge und anderes Gesocks.
Sehr geehrter Herr Sorgtbürger,
Sie haben in diversen sozialen Netzwerken vermehrt Sorgen zur aktuellen Asylpolitik der Regierung der Bundesrepublik Deutschland geäußert. Gern kommen wir Ihrer Forderung nach und nehmen Stellung zu Ihren Vorschlägen.
Zunächst möchten wir Sie auf auf §16a,1 GG hinweisen, welcher besagt, dass „politisch Verfolgte […] Asylrecht [genießen].“ Wer dabei als politisch verfolgt gilt, ändert sich dabei von Regierung zu Regierung. Für Definitionsvorschläge zur aktuellen Flüchtlingsdebatte wenden Sie sich bitte an Ihren örtlichen NPD-Repräsentanten.
Ihre Vorschläge zur Verbesserung der Integration von Asylsuchenden haben wir zur weiteren Prüfung an die Staatsanwaltschaft Nürnberg weitergeleitet. Den gehobenen rechten Arm als allgemeines Begrüßungsritual zu etablieren, funktioniert leider nur in Sachsen und in Teilen Mecklenburg-Vorpommerns.
Die Idee, arabische Namen einzudeutschen, haben wir mit Interesse aufgenommen. Unser Social-Media Team hat bereits erfolgreich eine Multimediakampagne initiiert, die Adolf al Hadjed, Hans-Werner bin Hahnan und Mohammed isn Müller als Leuchttürme der Integration in Deutschland etablieren sollen. Dafür unseren herzlichsten Dank.
Bedenklich stimmt uns allerdings der Vorstoß Ihrer Gruppe, Flüchtlingen die deutsche Tradition des Osterfeuers nahezubringen. Einerseits haben wir es aktuell September, andererseits werden für ein Osterfeuer in der Regel Holz und Stroh verbrannt und nicht Flüchtlingswohnheime.
Zudem wollen wir uns bei Ihnen dafür bedanken, dass Sie uns so eindringlich auf die Lage der Obdachlosen, hungernden Kinder, darbenden Senioren und hoffnungslosen Arbeitslosen aufmerksam gemacht haben. Der Bundesregierung war das Ausmaß des Elends in diesem Land nicht bewusst. Angela Merkel und Frank Walter Steinmeier haben bereits Notstandshilfen der EU, UN und der Europäischen Zentralbank angefordert. Es wird erwartet, dass Mitte des nächsten Monats erste Care-Pakete über Deutschland abgeworfen werden. Allerdings müssen auch Sie zugeben, dass die Verarmung des Landes eine großartige Chance zur Integration bietet: wenn keiner mehr etwas hat, können die Flüchtlinge auch keinem etwas wegnehmen.
Zuletzt wollen wir auf Ihre Sorgen bezüglich der Sicherheitssituation in Deutschland eingehen. Es ist wahr, dass sich unter den Flüchtlingen viele IS-Rückkehrer befinden, die den Djihad nach Deutschland bringen wollen. Diese Rückkehrer werden ordnungsgemäß registriert und ihre Waffen konfisziert und unseren Sicherheitskräften zur Verfügung gestellt. Auf diese Weise stellen wir sicher, dass unser Militär stets auf gleicher technischer Höhe mit den Extremisten ist und in angemessener Weise auf Bedrohungen reagieren kann. Bitte beachten Sie, dass nicht jede Explosion in urbanen Gebieten ein Anschlag sein muss. Es kann durchaus sein, dass die Bundeswehr das G36 erfolgreich gegen eine Sprengweste eingetauscht hat und diese nun aktiv im Kampf gegen den Terrorismus eingesetzt wird.
Ich hoffe, Ihre Sorgen und Ängste soweit genommen zu haben und verbleibe mit freundlichen Grüßen
Dr. Manfred Müller
Präsident